Grillrost reinigen leicht gemacht: Tipps und Tricks

Veröffentlicht am 13.12.2019 08:00 | 0 Kommentare
Grillen macht Spaß, aber die Reinigung des verkrusteten Grillrosts macht den wenigsten Freude. Doch die Reste der letzten Grillsession sollten vor dem nächsten Gebrauch des Grillrostes unbedingt entfernt werden, denn sie sind weder besonders lecker noch gesundheitsfördernd. Damit die Reinigung jedoch schnell und unkompliziert von der Hand geht, gibt es für alle Grillarten verschiedene Tricks und Tipps, die wir hier für Sie zusammengetragen haben.

Inhalt:
Am besten reinigen Sie Ihren Grillrost direkt nach dem Grillen, wenn das Metallgitter abgekühlt ist. Damit vermeiden Sie, dass sich Verschmutzungen, Ruß und Fett festsetzen und sich bei der nächsten Nutzung noch intensiver einbrennen. Sie können den Rost auch einweichen, in nasses Zeitungspapier wickeln oder ins feuchte Gras legen. Dann nehmen Sie die Reinigung am nächsten Tag in Angriff. Länger warten sollten Sie allerdings nicht, denn eingetrocknete Spuren lassen sich nur sehr mühsam wieder entfernen. Je schneller Sie ihn reinigen, umso einfacher wird er wieder sauber.
Hausmittel als Reiniger
Jeder Grillratgeber, ob in Buchform oder im Internet, enthält unzählige Tipps und Tricks, wie sich der Grillrost säubern lässt. Aber nicht jeder Trick mit Hausmitteln oder Tipp, der sich gut liest, ist auch wirklich erfolgreich. Ist Kaffeesatz gut geeignet oder verwenden Sie besser Asche? Wie funktionieren Natron und Backpulver? Oder ist doch ein Spezialreiniger am sinnvollsten? Wir haben die häufigsten Tipps und Tricks sowie die Empfehlungen für Hausmittel genauer unter die Lupe genommen!
Backpulver und Natron sind für ihre gute Reinigungswirkung bekannt. Das weiße Pulver gilt als Universalreinigungsmittel, da es Fett und Eiweiß sehr gut löst und außerdem eine schonende Schmirgelwirkung hat. Daher eignet es sich auch gut zum Grillrost sauber machen. Rühren Sie eines der beiden Mittel mit wenig Wasser zu einem dickflüssigen Brei an. Dann tragen Sie den Brei mit einem Lappen auf den Rost auf. Lassen Sie die Mischung etwa eine halbe bis ganze Stunde einwirken. Anschließend wischen Sie alles gut ab. Natronmischungen und Backpulvermischungen sind in der Lage, Verschmutzungen zu lösen. Außerdem sind beide Mittel gesundheitlich absolut unbedenklich.
Die Asche aus dem Holzkohlegrill besitzt eine gute Reinigungswirkung. Werfen Sie die abgekühlte Asche also nicht weg! Zum Putzen verwenden Sie einen feuchten Lappen, mit dem Sie die Asche auf den Rost auftragen. Eine Einwirkzeit ist nicht notwendig. Asche bewirkt einen feinen Schmirgeleffekt, außerdem hat sie eine seifenähnliche Wirkung. Den Rost spülen Sie danach mit klarem Wasser ab. Ein weiterer Tipp für Asche: Sie ist ein guter Dünger, der Garten profitiert davon! Einen ähnlichen Schmirgeleffekt erzielen Sie auch mit Kaffeesatz. Anschließend spülen Sie ebenfalls mit Wasser nach.
Bei stark verunreinigten Rosten ist ein Einweichen vor der Reinigung empfehlenswert: Angefeuchtete Zeitungen haben eine gute Reinigungswirkung. Wickeln Sie den Rost in nasses Zeitungspapier und lassen Sie ihn über Nacht liegen. Nach der Einweichphase nehmen Sie die Gebrauchsspuren mit feuchten, zerknüllten Zeitungsblättern in Angriff. Spülen Sie mit viel klarem Wasser nach.
Welche Reinigungs-Methode für welchen Grill?
Die obigen Techniken beziehen sich hauptsächlich auf die Reinigung von Grills die mit Holzkohle betrieben werden, wie zum Beispiel Keramikgrills bei denen mehr Aufwand erforderlich ist. Für andere Geräte, wie Gas-, Elektro- oder Hochtemperaturgrills kann das Grillrost-Reinigen unterschiedlich ausfallen und ist vergleichsweise einfach.
Bei einem Gasgrill lässt sich die Temperatur gut steuern, es entstehen generell weniger Verschmutzungen. Wenn Sie den Grill nochmals aufheizen und dabei den Deckel schließen, können Sie die Reste danach gut mit einer geeigneten Bürste entfernen. Hartnäckigere Verschmutzungen bekommen Sie mit den oben erwähnten Methoden in den Griff oder Sie nutzen einen Spezialreiniger.
Elektrogrills verschmutzen ebenfalls nicht so stark wie Holzkohlegrills. Die Verbrennung läuft sehr sauber ab. Oft sind Teile abnehmbar und spülmaschinengeeignet. Der Elektrogrill ist so schnell wieder hygienisch und einsatzbereit. Spülmittel ist für den Elektrogrill zum Reinigen gut geeignet. Auch bei einem Hochtemperaturgrill lassen sich die groben Verschmutzungen am Rost durch ordentlich Hitze lösen.
Vorbeugen ist besser als Putzen - zumindest erleichtert eine Vorbehandlung die späteren Reinigungsarbeiten. Wenn Sie den Rost vorher einölen, können sich Fett und sonstige Verunreinigungen nicht mehr so schnell festsetzen. Gut geeignet ist ein neutrales Speiseöl, welches hohe Temperaturen verträgt, zum Beispiel Sonnenblumenöl oder Maiskeimöl. Verwenden Sie Küchenkrepp, mit dem Sie das Öl auf den Rost auftragen. Alternativ können Sie auch den Kartoffel-Trick anwenden und das Metallgitter im Grill mit einer halbierten, rohen Kartoffel einreiben. Bei bestimmten Arten von Grillgut empfiehlt es sich, wenn Sie Grillplatten oder Schalen verwenden. Damit bleibt der Grillrost automatisch sauber, es kann kein Fett verbrennen. Grillschalen sind besonders gut geeignet, wenn Sie sehr fettes Fleisch, Hackbällchen oder Hamburger grillen.
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