Solarflüssigkeit

Wenn die Sonne mit 1,4 kW/m² die Erde bescheint, liegt der Gedanke nahe, die viele ungenutzte Energie aufzufangen und dem Wohle des Menschen zukommen zu lassen. Dabei kommen neben Photovoltaik-Anlagen vor allem Solarkollektoren zum Einsatz, die die Strahlungsenergie in Wärme umwandeln. Dazu benötigt man ein Wärmeträgermedium, welches die vom Kollektor gesammelte Wärme dem Speicher zuführt: Solarflüssigkeit.

Dazu dient ein Solarkreislauf, in dem die sogenannte Solarflüssigkeit zirkuliert. Diese besteht üblicherweise aus einem Wasser-Glykol-Gemisch, welches von Spezialisten hinsichtlich des optimalen Mischverhältnisses entwickelt wird. Es sind nämlich mehrere Faktoren zu beachten: Wasser eignet sich hervorragend zum Wärmetransport dank seiner in der Natur einzigartig hohen Wärmekapazität. Außerdem ist der Wärmeübergangskoeffizient zu vielen Medien recht gut, sodass die Wärme sowohl gut aufgenommen als auch direkt wieder abgegeben werden kann.

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Wenn die Sonne mit 1,4 kW/m² die Erde bescheint, liegt der Gedanke nahe, die viele ungenutzte Energie aufzufangen und dem Wohle des Menschen zukommen zu lassen. Dabei kommen neben Photovoltaik-Anlagen vor allem Solarkollektoren zum Einsatz, die die Strahlungsenergie in Wärme umwandeln. Dazu benötigt man ein Wärmeträgermedium, welches die vom Kollektor gesammelte Wärme dem Speicher zuführt: Solarflüssigkeit.

Dazu dient ein Solarkreislauf, in dem die sogenannte Solarflüssigkeit zirkuliert. Diese besteht üblicherweise aus einem Wasser-Glykol-Gemisch, welches von Spezialisten hinsichtlich des optimalen Mischverhältnisses entwickelt wird. Es sind nämlich mehrere Faktoren zu beachten: Wasser eignet sich hervorragend zum Wärmetransport dank seiner in der Natur einzigartig hohen Wärmekapazität. Außerdem ist der Wärmeübergangskoeffizient zu vielen Medien recht gut, sodass die Wärme sowohl gut aufgenommen als auch direkt wieder abgegeben werden kann.

Glykol wiederum ist zwar kein guter Wärmeträger, aber dennoch unerlässlich als Frostschutzmittel. Pures Wasser würde bei Minustemperaturen einfrieren und infolge der Anomalie durch die Volumenausdehnung die Rohrleitungen in den Kollektoren beschädigen. Glykol jedoch löst am Tripelpunkt die entstehenden Kristallstrukturen sofort auf und rettet so an kalten Tagen die Solaranlage. Das Solarfluid muss laut DIN 4757 (Teil 1) bestimmte Voraussetzungen erfüllen: Im am Bestimmungsort auftretenden Temperaturintervall darf es weder einfrieren noch verdampfen, nicht giftig, reizend oder ätzend sein und muss mit dem Umweltschutz in Einklang zu bringen sein.

Da das Solarliquid von entscheidender Bedeutung beim Betrieb der Solarthermie- Anlage ist, weil es die aufgenommene Wärme an Heizungs- und Brauchwasser abgibt, sollte es regelmäßig überprüft werden. Auch der Schutz der Anlage vor Korrosion und Frost kann zunichte sein, wenn sich die Solarflüssigkeit verändert. Eine turnusmäßige und gewissenhafte Sichtprüfung ist hierbei meist ausreichend. Eine dunkle Verfärbung der Flüssigkeit deutet auf Zersetzung hin. Wenn man zu diesem Zeitpunkt nicht eingreift und den Kollektor neu befüllt, kann es zur Verklumpung des Solarfluids und damit zur Schädigung und schließlich zum Stillstand der Anlage kommen. Es ist also enorm wichtig, regelmäßig zu prüfen, ob die Solaranlage nachgefüllt werden muss.

Es wird empfohlen, in Abständen zwischen 5 und 10 Jahren die Solaranlage neu zu füllen, um den maximalen Wirkungsgrad zu bewahren.
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