Pumpen

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In Ihrer Heizungsanlage sorgt eine Umwälzpumpe dafür, dass das erwärmte Wasser im Heizkreislauf überhaupt zirkulieren kann. Viele alte Pumpen sind jedoch wahre Stromfresser, da sie durchgängig mit einer viel zu hohen Leistung laufen. Tauschen Sie noch heute Ihre veraltete Heizungspumpe gegen eine moderne Hocheffizienzpumpe aus und sparen Sie nachhaltig Stromkosten.

Wie funktioniert eine Umwälzpumpe für die Heizung?

Während Heizungen früher nach dem Schwerkraftprinzip funktionierten, übernimmt heute die Umwälzpumpe die Arbeit und bringt das Wasser im Heizkreislauf über eine Kreiselpumpe zum Zirkulieren. Gegenüber dem alten System hat eine Zirkulationspumpe den Vorteil, dass relativ große Wassermengen mit wenig Aufwand viel schneller in Bewegung gebracht werden können. Zudem lassen sich so komplexere Heizkreise mit dünneren Heizungsrohren realisieren. Eine solche Pumpe für die Heizung benötigt allerdings auch Strom, weswegen Sie beim Kauf einer neuen Pumpe unbedingt auf den Stromverbrauch achten sollten.

Damit Sie die richtige Wahl treffen, ist es wichtig die verschiedenen Pumpenregelungen zu kennen und zu verstehen:

  • Ungeregelte Umwälzpumpen: Ungeregelte Pumpen werden zwar seit Jahren nicht mehr verbaut, dennoch sind sie auch heute noch in vielen Haushalten zu finden. Hierbei handelt es sich um die besagten Stromfresser, da sie in der Heizperiode stets mit voller Leistung laufen. Sie lassen sich nicht regeln. Das führt dazu, dass sie oft 5 bis 10 Prozent der gesamten Stromkosten im Haushalt ausmachen. Das bedeutet ein hohes Einsparpotenzial für Sie und Ihre Energiekosten!
  • Manuell einstellbare, mehrstufige Pumpen: Ein wenig besser fahren Sie mit einer manuell einstellbaren Pumpe. Denn damit können Sie den Stromverbrauch meist über drei Stufen manuell regeln. Oft reicht die niedrigste Stufeneinstellung aus. Wenn Sie sich da allerdings nicht sicher sind, können Sie die verschiedenen Einstellungen gerne über mehrere Tage hinweg testen. Dann können Sie die Leistung entsprechend Ihres Wärmebedarfs regeln.
  • Hocheffizienzpumpen: Wenn Sie sich für eine neue Umwälzpumpe entscheiden, sollten Sie unbedingt über die Anschaffung einer sogenannten Hocheffizienzpumpe nachdenken. Sie kostet zwar mehr, amortisiert sich aber nach wenigen Jahren bereits dank geringerer Stromkosten im laufenden Betrieb. Eine solche Pumpe mit Differenzdruckregelung reagiert auf veränderte Volumenströme im Heizsystem durch eine Änderung der Drehzahl. Sind Thermostat- und Regelventile geöffnet, erhöhen sich Volumenstrom und damit auch die Drehzahl. Sind sie geschlossen, nehmen sie entsprechend ab. So profitieren Sie von einem äußerst geringen Stromverbrauch.

Welche Umwälzpumpe eignet sich für Ihr Vorhaben?

Haben Sie sich dazu entschlossen Ihre Umwälzpumpe auszutauschen, dann haben Sie die Qual der Wahl. Es gibt viele verschiedene Modelle von unterschiedlichen Herstellern mit unterschiedlichsten Funktionen und Anwendungsbereichen. Um diese Auswahl einzugrenzen, gibt es zunächst einige wichtige Kennzahlen, die Sie berücksichtigen sollten:

  • Nennweite: Die Nennweite gibt den Innendurchmesser der Durchlassöffnung an. Sie ist in der Regel in Millimeter angegeben und sollte unbedingt auf Ihre vorhandenen Leitungen passen. Am besten Sie lesen die benötigte Nennweite auf Ihrer alten Zirkulationspumpe ab. Die Angabe finden Sie in der Regel auf dem vorhandenen Typenschild.
  • Förderhöhe: Eine Zirkulationspumpe für die Heizung muss einen gewissen Druck aufbauen können, um das erwärmte Wasser auch in die obersten Etagen Ihres Hauses direkt zu den einzelnen Heizkörpern transportieren zu können. Die Förderhöhe ist das auf dem Typenschild in Metern angegebene Maß für den Druck. Ein Meter entspricht dabei in etwa 0,1 bar Druckerhöhung. Auch da können Sie sich an Ihrer alten Pumpe orientieren.
  • Einbaulänge: Die Einbaulänge beschreibt das Flanschmaß der Pumpe. Sprich sie gibt die Länge von Verschraubung zu Verschraubung an. Damit die neue Hocheffizienzpumpe problemlos in Ihre alte Zirkulationsleitung integriert werden kann, sollte auch dieses Maß mit dem alten übereinstimmen.

In unserem Sortiment finden Sie nicht nur die passende Pumpe für Ihre Heizung. Wir bieten Ihnen darüber hinaus weiteres wichtiges Installationszubehör wie Pumpengruppen. Diese werden an Pufferspeicher oder Heizkessel angeschlossen und speisen Warmwasser in den Heizkreislauf ein. Der wichtigste Vorteil besteht bei Pumpengruppen darin, dass sie bereits vormontiert sind. Das bedeutet, dass die wichtigen Komponenten wie Mischer, Vor- und Rücklaufanschluss bereits mit einer Isolierung versehen sind. Diese müssen gegebenenfalls nur noch um die Pumpe ergänzt und mit wenigen Handgriffen angeschlossen werden.

Was bringt eine Heizungspumpe?

Eine moderne Umwälzpumpe spart gegenüber einer veralteten, ungeregelte Heizungspumpe eine Menge Geld. Da eine ungeregelte Pumpe in der Heizperiode stets mit voller Leistung läuft, die bei alten Modellen durchaus zwischen 60 und 85 Watt liegt, verbraucht sie unnötigt viel Strom. Beim aktuell steigenden Strompreis lohnt sich der Austausch Ihrer alten Heizungsumwälzpumpe gegen eine leistungsfähige und stromsparende Hocheffizienzpumpe umso mehr. Um die Kostersparnis deutlich zu machen, möchten wir Ihnen an dieser Stelle ein kleines Rechenbeispiel geben.

Pumpenregelung: ungeregelte Pumpe
durchschnittlicher Strombedarf 80 Watt
jährlicher Strombedarf 480 kWh
Kosten pro Jahr ca. 140 €

Pumpenregelung: geregelte Hocheffizienzpumpe
durchschnittlicher Strombedarf 15 Watt
jährlicher Strombedarf 90 kWh
Kosten pro Jahr ca. 26 €

Wenn wir davon ausgehen, dass Ihre Heizung in etwa 6.000 Stunden im Jahr läuft und an eine ungeregelte Heizungspumpe angeschlossen ist, die durchgängig mit 80 Watt arbeitet. Dann beläuft sich Ihr jährlicher Stromverbrauch nur für die Pumpe auf 480 Kilowattstunden. Bei einem durchschnittlichen Strompreis von 29,16 ct / kWh (Stand 2017) kostet Sie Ihre Heizung 139,97 € im Jahr. Tauschen Sie nun Ihre alte Umwälzpumpe gegen eine hocheffiziente Pumpe, die durchschnittlich mit 15 Watt auskommt. Dann sinkt Ihr Jahresverbrauch auf 90 Kilowattstunden. Sie zahlen gerade einmal 26,24 € an Stromkosten für Ihre neue Umwälzpumpe. Bei dieser Ersparnis von über hundert Euro im Jahr lohnt sich der Pumpentausch. Innerhalb weniger Jahre amortisiert sich die Neuanschaffung, insbesondere wenn Sie die Pumpe in Verbindung mit einer Förderung erworben haben.

Heizungspumpe Kosten

Förderung für neue Heizungspumpe beantragen

Förderung durch das BAFAWenn Sie jetzt alte Heizungspumpen gegen hocheffizient geregelte Umwälzpumpen tauschen, dann können Sie vom staatlichen Zuschuss durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) profitieren. Diese Förderung lässt sich seit dem 01. August 2016 beantragen und ist zunächst bis zum 31. Dezember 2020 gültig. Bis dahin können Sie den Austausch der Umwälzpumpe Ihrer Heizung mit einer Förderhöhe von 30 Prozent der Nettoinvesitionskosten bezuschussen lassen. In unserem Sortiment auf ofenseite.com finden Sie geregelte Pumpen, wie Sie vom BAFA gefördert werden.

Achtung: Bitte beachten Sie, dass die BAFA-Förderung für Ihre Heizungspumpe nicht mit anderen Förderungen (z.B. KfW-Förderung für Heizungsoptimierung) kombiniert werden kann.

Darüber hinaus gibt es weitere Förderungen, wenn Sie in eine neue Heizungsumwälzpumpe investieren möchten. Zu nennen wäre beispielsweise das KfW-Programm "Energieffizient Sanieren" (430). Darin bietet die Kreditanstalt für Wiederaufbau im Rahmen von Effizienzmaßnahmen auch finanzielle Unterstützung für den Pumpentausch. Es lohnt sich übrigens oft auch sich in der Region umzuhören. Lokale Stadtwerke oder Energieagenturen fördern ebenfalls den Einsatz einer neuen Pumpe für Ihre Heizung.

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