Drain Back System

Die Energiekosten steigen und für viele Hausbesitzer stellt sich die Frage, welche Alternativen es zu den fossilen Brennstoffen gibt. In den letzten Jahren hat sich der Anteil der erneuerbaren Energien in Sachen Stromerzeugung und?Warmwasser-Bereitung?um knapp 20 Prozent erhöht. Die Gewinnung von Sonnenenergie auf dem eigenen Dach wird bei vielen Immobilieneigentümern immer beliebter.

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ab 2.379,00 €
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EnergieWerk Ost GmbH
  • Vakuumröhrenkollektor
  • Typ: WT-B 58/18
  • Anzahl der Röhren: 18
  • Bruttofläche: 3,11 m²
SET
ab 2.709,00 €
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EnergieWerk Ost GmbH
  • Vakuumröhrenkollektor
  • Typ: WT-B 58/30
  • Anzahl der Röhren: 30
  • Bruttofläche: 5,05 m²
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ab 3.399,00 €
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EnergieWerk Ost GmbH
  • 2 Vakuumröhrenkollektoren
  • Typ: WT-B 58/22
  • Anzahl der Röhren: 22 pro Kollektor
  • Bruttofläche: 3,76 m² pro Kollektor
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ab 3.899,00 €
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EnergieWerk Ost GmbH
  • 3 Vakuumröhrenkollektoren
  • Typ: WT-B 58/18
  • Anzahl der Röhren: 18 pro Kollektor
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EnergieWerk Ost GmbH
  • 2 Vakuumröhrenkollektoren
  • Typ: WT-B 58/30
  • Anzahl der Röhren: 30 pro Kollektor
  • Bruttofläche: 5,05 m² pro Kollektor
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EnergieWerk Ost GmbH
  • 4 Vakuumröhrenkollektoren
  • Typ: WT-B 58/18
  • Anzahl der Röhren: 18 pro Kollektor
  • Bruttofläche: 3,11 m² pro Kollektor
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EnergieWerk Ost GmbH
  • 4 Vakuumröhrenkollektoren
  • Typ: WT-B 58/22
  • Anzahl der Röhren: 22 pro Kollektor
  • Bruttofläche: 3,76 m² pro Kollektor
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ab 5.789,00 €
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EnergieWerk Ost GmbH
  • 4 Vakuumröhrenkollektoren
  • Typ: WT-B 58/30
  • Anzahl der Röhren: 30 pro Kollektor
  • Bruttofläche: 5,05 m² pro Kollektor
ab 1.490,00 €
konfigurierbar
STI GmbH
  • schnelle Montage
  • vormontierte Komponenten
  • bis 25 m² Kollektorgröße
  • Volumen 40 l
  • Förderhöhe bis 11 m
Kategorie Drain Back Solarthermie Anlage

Drain Back
ein einfaches & kostengünstiges System

Was ist ein Drain-Back-System?


Drain Back ist die englische Bezeichnung für Rückfluss. Dabei handelt es sich um eine bestimmte Form der Solarthermie, die von der Heizungsanlage getrennt ist. Die Solarthermie-Anlage besteht aus einem thermisch dichten Solarkollektor, einem Drain-Back Behälter mit Regelung und Pumpe, einem Bypass-Ventil, einem Umschalt-Ventil sowie einem Speicher mit Wärmetauscher. Von dort aus erfolgt die Verteilung des Warmwassers an die Verbrauchsstellen.

Ein Drain-Back-System ist nicht vollständig mit Flüssigkeit gefüllt und steht nicht unter Druck. Ist es nicht in Betrieb, läuft die Solarflüssigkeit aus den Kollektoren und den Vor- und Rücklauf-Leitungen in einen Zwischenbehälter, der oberhalb des Pufferspeichers installiert werden muss. Durch dieses Prinzip werden Überhitzungs- oder Frostschäden vermieden.

Wie funktioniert eine Drain-Back-Anlage?


Hydraulikschema einer Drain-Back-Anlage

Betrieb mit Wasser aus Heizkreislauf möglich

Diese Variante der Solarthermie kann mit Heizungswasser betrieben werden. Ein Frostschutz-Mittel ist nicht zwingend notwendig. Es wird aber dennoch empfohlen, ein Wasser-Glykol-Gemisch einzusetzen. Die Erhitzung erfolgt über einen Wärmetauscher im Pufferspeicher. Ist der obere Bereich auf die eingestellte Temperatur erwärmt, schaltet ein Ventil zum unteren Wärmetauscher um, um diesen Bereich weiter zu erhitzen. Ist der Puffer voll oder fällt die Temperatur am Kollektor unter einen bestimmten Wert, stoppt die Pumpe. Nach jedem Stopp entleert sich die Solaranlage automatisch.

Kein Anlagenstillsand bei Sonneneinstrahlung

Erst wenn die Sonne wieder scheint, wird sie mit Solarflüssigkeit geflutet. Bei fallenden Temperaturen, in der Nacht oder wenn der Pufferspeicher befüllt ist, bleibt kein Wasser zurück. Es befindet sich lediglich Luft in den Leitungen und den Kollektoren. Das Wasser läuft in das Drain Back-Gefäß und wird dort gesammelt. Scheint die Sonne erneut, erhitzt sie den Kollektor und die Pumpe für den Solarkreislauf setzt sich wieder in Gang. Die Kollektoren werden geflutet, die Luft wiederum wird in das Gefäß zurückgedrückt. Voraussetzung für die Funktion dieser Solarthermie ist eine Mindeststeigung aller Leitungen und Kollektoren.

Welche Vorteile hat ein Drain-Back-System?


Die Funktion dieses drucklosen Systems sowie die zeitweise Entleerung von Solaranlage und Kollektor bieten einige Vorteile gegenüber anderen Arten der Solarthermie. Der Kreislauf kann nicht überhitzen und dann ausdampfen, wenn der Speicher voll ist. Im Winter friert er nicht ein, da im gegebenen Fall kein Wasser im System ist. Dadurch erhöht sich die Lebensdauer deutlich, die Solaranlage ist zuverlässig und fast wartungsfrei.

Die Installation ist relativ simpel und ohne größeren Aufwand durchzuführen, die Lebensdauer aufgrund der geringen thermischen Belastung lang. Ideal geeignet ist ein solches System für Bereiche mit unterschiedlichen Auslastungs-Anforderungen wie in Einfamilienhäusern, Hotels, Immobilien mit verschiedenen Gewerbeeinheiten etc.

Vorteile einer Drain Back Anlage
Nachteile des Drain Back Systems

Gibt es auch Schwachpunkte?


Bei dieser Variante der Solarthermie-Anlage müssen Sie einige Vorgaben beachten:

  • Das Gefälle der Verbindungsleitungen zwischen Solarkollektor und Pumpe muss mindestens 4 % betragen. Nur so ist eine ausreichende Durchflussrate gesichert.
  • Die Kollektoren müssen mit einem Gefälle von 1% zur Drain-Back-Box installiert werden, damit die Kollektoren leerlaufen können.
  • Der Abstand zwischen Solarladestation und dem höchsten Punkt am Kollektor sollte 6 Meter bis maximal 12 Meter betragen. Sonst schafft es die Pumpe nicht mehr, die Solarflüssigkeit nach oben zu pumpen, um den Kollektor zu fluten.
  • Die Umwälzpumpen im System haben einen etwas höheren Stromverbrauch.

Solarenergie: Staatliche Förderung nutzen


Wer sich für die Installation einer Drain-Back-Anlage zur Gewinnung von Sonnenenergie entscheidet, kann von staatlicher Förderung profitieren. Das Mindestinvestitions-Volumen für die Förderfähigkeit liegt derzeit bei 2000 Euro, der Fördersatz bei 25 Prozent für Solarthermie-Anlagen.

Die Ausgaben für die Förderung sind bei 60.000 Euro gedeckelt. Da sich die Zuschüsse durch den Staat immer wieder ändern können, lohnt sich eine genaue Anfrage bei den zuständigen Institutionen.