Werkstattofen mit Dauerbrand: Was muss ich wissen?

Veröffentlicht am 03.12.2018 10:35 | 0 Kommentare
Dauerbrand bei Werkstattöfen, möglich?
Wer eine Werkstatt, eine Lagerhalle oder ein Atelier beheizen möchte und keine Möglichkeit für eine konventionelle Heizung hat, kann einen Werkstattofen nutzen. Zur Wahl stehen verschiedene Varianten, die je nach Ofentyp mit Holz oder Kohle beheizt werden. Ein Dauerbrandofen oder Kaminofen mit einer hohen kW Zahl sorgt auch in schlecht isolierten Räumen für behagliche Wärme.

Inhalt:
Grundsätzlich unterscheidet man Öfen danach, ob es sich um ein Modell mit Dauerbrand oder Zeitbrand handelt. Der Begriff Dauerbrand bedeutet - entgegen der allgemeinen Annahme - nicht, dass der Werkstattofen andauernd in Betrieb ist. Die Bezeichnung Dauerbrand bezieht sich auf eine Prüfvorgabe für Öfen. Dieser Ofentyp ist hauptsächlich für die Beheizung mit Kohle geeignet. Der Dauerbrandofen kann jedoch auch mit Holz befeuert werden, dann sind aber die Verbrennungswerte und die Leistung niedriger. Die Nennwärmeleistung (angegeben in kW) muss nach dem Abbrennen der Kohle mittels Glutbett mindestens vier Stunden lang anhalten, bei Scheitholz und Holzbriketts mindestens 90 Minuten - wird diese Vorgabe erfüllt, handelt es sich um einen Dauerbrandofen.

Bei einem Zeitbrandofen handelt es sich um einen klassischen Kaminofen, der nur mit Holz oder Briketts betrieben werden sollte. Die Nennwärmeleistung muss nach dem Abbrand der Holzscheite durch das Glutbett für 45 Minuten gehalten werden. Beide Öfen, der Kaminofen und der Dauerbrandofen, sind für einen 24-Stunden-Betrieb geeignet.
Prinzip Zeit- & Dauerbrandofen
Aber was sind die Vorteile eines Werkstattofens mit Dauerbrand? Ein Ofen für die Werkstatt muss im Gegensatz zu einem Kaminofen für den Wohnraum vor allem robust und praktisch sein. Der Dauerbrandofen mit seiner schlichten Form nimmt nicht viel Platz weg und verzeiht auch einen groben Umgang. Durch die gleichmäßige und lange Wärmeabgabe ist er besonders benutzerfreundlich. Auch ohne viel Aufwand wird die Werkstatt dauerhaft geheizt. Fallen in der Werkstatt Holzreste an, können diese alternativ als Brennstoff eingesetzt werden.
Je nachdem für welches Modell Sie sich entscheiden, eignen sich als Brennstoff Holz oder Kohle. Der Dauerbrandofen kann mit beidem betrieben werden, wobei er für den Einsatz von Braunkohle optimiert ist. Sie können darin auch Holzscheite verwenden, dann ist aber die Wärmespeicherung nach dem Abbrennen gering. Bei einem klassischen Kaminofen kommt Holz in Scheiten oder Briketts als Brennstoff infrage. Hier stellt sich natürlich auch die Frage, wie umweltfreundlich Sie heizen wollen, den die Umweltbilanz von Braunkohlebriketts ist nicht unbedingt positiv. Die Wärmespeicherung ist dauerhafter, wenn der Ofen mit Speicherelementen verkleidet ist. Diese Verkleidung finden Sie bei Dauerbrandöfen in einem nostalgischen Design. Klassische Kohleöfen sind mit schwarzen oder braunen Kacheln verkleidet, die die Wärme kontinuierlich abgeben.
Klassische Kohleöfen sind mit schwarzen oder braunen Kacheln verkleidet
Was sind die Vorteile eines Holzofens / Warmluftofens als Werkstattofen? Der Holzofen versorgt den Raum besonders schnell mit Wärme. Beim Warmluftofen strömt die erwärmte Luft aus der Brennkammer rasch durch die Rohre in verschiedene Richtungen. Wenn Sie Ihre Werkstatt oder einen anderen zu beheizenden Raum nur kurzzeitig nutzen, ist dieser Ofentyp die richtige Wahl. Ein Dauerbetrieb ist bei Bedarf ebenfalls möglich. Bei den meisten Holzöfen ist die Optik eindrucksvoll: Wer sich für einen Warmluftofen der Marke Kanuk, Bullerjan oder Bruno entscheidet, hat nicht nur einen effizienten Wärmespender, sondern auch einen attraktiven Werkstattofen mit charmanter Ausstrahlung.
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