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Ich wurde von der Ofeneite.com ausgewählt, den Big Green Egg LooftlighterX zu testen. Der Looftlighter an sich ist mir bekannt, denn diesen nutze ich schon eine Weile um meine Grills zu starten. Allerdings handelt es sich bei mir um die kabelgebundene Variante. Als ich gesehen habe, dass es diesen auch als Akku Variante gibt (LootflighterX) und das Kabel manchmal stören kann, habe ich mich etwas darüber informiert. Da war mir klar, ich möchte dieses Gerät testen. Denn der LooftlighterX hat mehr Vorzüge gegenüber dem kabelgebundenem Looftlighter. Später mehr.....  

Autor: Michael S.

Datum: 16.06.2020

Inhalt:

Unboxing, Lieferung und Verpackung
Der LooftlighterX wird sicher in einem Karton mit genügend Füllmaterial geliefert. Somit ist eine Beschädigung schwer denkbar. Der LooftlighterX selber befindet sich in einem sehr stabilen Karton, der mit Schaumstoff ausgekleidet ist. Jedes Teil, was im Lieferumfang enthalten ist, hat seinen festen Platz. Denn diese sind durch passgenaue Aussparungen in Schaumstoff vorgegeben. 
Um diesen Karton befindet sich ein Pappschuber, wo man auf der Vorderseite die Grösse des LooftlighterX erahnen kann. Auf der Rückseite befinden sich Eckdaten, Lieferumfang und eine Schnellstartanleitung.

Zum Lieferumfang des LooftlighterX gehören:
  • LooftlighterX (Grundgerät)
  • Akku
  • Akkuladestation
  • Bedienungsanleitung
  • Schnellstart Guide

Verarbeitung
Nachdem ich das Gerät ausgepackt habe, habe ich es genauer unter die Lupe genommen. Und ich muss sagen die Verarbeitung ist sehr gut. Das Gehäuse, was aus Kunstoff ist, liegt sehr gut in der Hand, weist keinerlei scharfe Kanten und ungenaue Spaltmasse auf. Der Hitzeschild besteht aus Metall und ist auswechselbar. Auch hier befinden sich keine scharfen Kanten woran man sich verletzen könnte. Auch der Bajonettverschluss, womit der Hitzeschild befestigt wird, ist passgenau und hält sehr gut.  Der Akku lässt sich ebenfalls ohne grossen Kraftaufwand einsetzen und hält sehr fest im Gerät. Anfangs hatte ich leichte Bedenken wie der LooftlighterX mit Akku in der Hand liegt, weil er schon ein hohes Eigengewicht mit bringt. Diese waren aber unbegründet, da er mit Akku perfekt austariet ist und auch so perfekt in der Hand liegt.

Produkttest
Und bevor es jetzt ans eigentliche Testen geht, müssen wir das Gerät erst einmal vollständig laden. Dieses sollte laut Angaben des Herstellers in zwei Stunden erfolgt sein.
Dazu müssen wir uns erst einmal die Ladestation vornehmen. Auch diese ist super verarbeitet. Die Ladestation hat ein ca. 1,30 Meter langes Kabel, welches durch ein Aufwickelmechanismus (wie eine Kabeltrommel) im Gehäuse verstaut werden kann.
Womit eine Beschädigung des Kabels bei Transport ausgeschlossen ist und die Ladestation sicher verstaut werden kann. Die Kabellänge von 1,30 Meter ist vollkommen ausreichend, da man zu Hause in der Regel einen festen Platz hat, wo man das Gerät laden möchte.
Geladen werden sollte das Gerät aber immer mit voll abgewickeltem Kabel um eine Hitzeentwicklung vom Kabel beim Laden im Ladegerät zu vermeiden. (Schäden am Gerät, Brand, etc.) Ist quasi das selbe Prinzip wie bei einer Kabeltrommel. Die sollte man auch nur im ausgerollten Zustand nutzen.
Ist unsere Ladestation einsatzbereit (Kabel abgewickelt und in Steckdose), brauchen wir den LooftlighterX nur nehmen und in die Ladestation reinstellen. Ist das erfolgt, befindet sich an der Ladestation ein LED Leuchtring, der während des Ladevorgangs aufblinkt. Hat der Akku des LooftlighterX seine Ladekapazität erreicht, leuchtet der LED Ring dauerhaft.
Jetzt schauen wir auf die Uhr und gucken, ob wir mit den zwei Stunden Ladezeit hinkommen.
Nach etwas weniger als zwei Stunden war der Akku des LooftlighterX voll und wir konnten endlich mit dem eigentlichen Test beginnen.
Dazu habe ich ein paar Greek Fire Holzkohlebriketts in einen Kohlekorb gefüllt. Da diese etwas schwieriger anzuzünden sind, war ich gespannt ob und wie schnell der LooftlighterX das hinbekommt. Dann habe ich den LooftlighterX, wie in der Anleitung beschrieben gestartet. Nach ca. 3 Minuten waren die Briketts entzündet. Diesen Test hat er schonmal mit Bravour gemeistert.
Der nächste Test war etwas einfacher. Dazu habe ich in einen anderen Kohlekorb etwas Steakhousekohlen gegeben. Diese waren nach knapp 1,5 Minuten entfacht. Und um dem Ganzen jetzt noch die Krone aufzusetzen habe ich in meine Feuertonne ein paar Scheite Holz und kleineres Anzündholz gegeben. Denn auch Holz sollte der LooftlighterX ohne Probleme entzünden können.
Ich habe mir gedacht, das schafft er nie. Aber ich bin eines Besseren belehrt worden. Nach ca. 3-4 Minuten entstand ein loderndes Feuer. Ich war sprachlos und begeistert zugleich.

Mein Fazit
Der LooftlighterX ist für mich ein richtig tolles Gadget. Ich war überrascht, wie vielseitig einsetzbar er ist. Dadurch, dass er nicht kabelgebunden ist, ist er im Handling sehr gut zu bedienen. Da kein störendes Kabel im Weg ist oder eine Steckdose in der Nähe sein muss. Daher ist er perfekt Outdoor geeignet, da er leicht transportabel ist und man ihn so überall mit hinnehmen kann. Zum Beispiel wenn man an einem See grillen oder ein Lagerfeuer machen möchte. Denn beides bekommt er ohne Probleme hin. Einen kleinen Negativpunkt habe ich aber festgestellt. Ich habe den LooftlighterX nach den Tests noch eineige Male im Gebrauch gehabt und musste feststellen, dass er die angegebenen 15 Startvorgänge nicht geschafft hat. Bei mir waren es 13 Startvorgänge und ich musste den Looftlighterx neu laden. Was aber in meinen Augen nicht tragisch ist, da ich das Gebläse bei einigen Startvorgängen länger genutzt habe und somit vielleicht ein Startvorgang wegfällt. Alles in Allem ist der LooftlighterX ein richtig toll durchdachtes Gerät, was mir und anderen Grillern viel Freude bereiten wird.