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Pelletofen reinigen: Eine saubere Sache!

Pelletöfen sind in der Regel pflegeleicht. Trotz hoher Wirkungsgrade entsteht während des Verbrennungsvorgangs Asche, die regelmäßig entfernt werden sollte. Auch ist vor oder nach einer Heizperiode eine Grundreinigung zu empfehlen. In diesem Blogbeitrag erfahren Sie, wie der Pelletofen richtig gereinigt wird und welche Geräte dafür hilfreich sind.
Pelletofen reinigen: Eine saubere Sache!

Muss ich den Pelletofen reinigen?

Wenn Pellets verbrannt werden, bilden sich Rückstände, die im Kamin verbleiben. Bei einem vollautomatischen, kostspieligeren Pelletofen-Modell landet die Asche automatisch in einem Auffangbehälter, den Sie nur ausleeren müssen. Bei allen anderen Pelletöfen sind Sie dafür zuständig die Rückstände aus dem Brennraum zu entfernen. Eine weitere Reinigungsarbeit ist die Säuberung des Brennertopfs, welcher sich unten im Brennraum befindet und ebenfalls von Verbrennungsrückständen befreit werden sollte. Achten Sie zudem auf die Herstellerangaben für Ihren Ofen. Unter Umständen ist auch eine Reinigung der Scheibenhinterlüftung erforderlich. 

Pelletöfen sollten einmal pro Jahr von einem Fachmann begutachtet werden. Der Experte stellt dabei fest, ob Wartungsarbeiten durchgeführt werden müssen. Der Fachmann überprüft den Motor und die Förderung sowie anfällige Kleinteile. Aber wie sieht der Turnus für die Pflegekur des Ofens aus?

 

Wie oft den Pelletofen reinigen?

Alle Öfen brauchen eine regelmäßige Reinigung. Das gilt für ein Modell mit Pellets ebenso, wie für einen Kaminofen. Die Herstellerangaben liefern gute Infos zu einem zweckmäßigen Reinigungszyklus. Auf jeden Fall sollte der Kamin vor oder nach der Heizperiode gründlich gereinigt werden. Läuft Ihr Kamin im Dauerbetrieb sollten Sie ihn auch zwischendurch immer mal von Asche befreien. Prinzipiell kann aber gesagt werden, dass ein Kaminofen im Vergleich häufiger gereinigt werden muss, als sein pelletbetriebener Bruder.

Die Qualität und der Zustand der Pellets spielen eine wesentliche Rolle bei der Bildung von Rückständen. Verwenden Sie bei jedem Modell hochwertige Holzpellets und achten Sie auf die richtige Lagerung, geschützt vor Feuchtigkeit und Verunreinigungen. Denn minderwertige Pellets verbrennen oft nicht so effizient und hinterlassen mehr Ablagerungen.

Wie wird ein Pelletofen gereinigt?

Mit dem richtigen Zubehör gelingt die Reinigung Ihres Pelletofens ganz einfach:

Das benötigen sie:

  •  eine weiche Bürste
  •  ein weiches Tuch
  •  ein sanftes Reinigungsmittel
  •  Aschesauger
 
Eimer mit Putzlappen, Sprühreiniger und Spülmittel
 
 
 
 

Säubern Sie den Brenntopf mehrmals im Jahr. Dafür sind Bürste und Aschesauger praktisch. In der Betriebsanleitung des Ofens werden die exakten Intervalle genannt. Bei einem automatischen Modell entfällt dieser Reinigungsschritt. Weitere Ofenteile, die geputzt werden müssen, sind die Förderschnecke, das Pelletlager, die Sichtscheibe und der Aschebehälter sowie der Wärmetauscher. Der Wärmetauscher sollte regelmäßig von der Verschmutzung mit Flugasche befreit werden, allerdings erfolgt der Reinigungsvorgang bei diesem Bauteil bei einigen Ofenmodellen automatisch. Das Pelletlager säubern Sie am besten, bevor sie neues Brennmaterial für die neue Heizsaison bestellen. Ansonsten leeren Sie regelmäßig den Aschekasten und saugen den Einschub aus. Auch die Sichtscheiben sollten bei Bedarf gesäubert werden. Von außen kann der Kamin mit einem feuchten Tuch und mildem Reinigungsmittel wieder auf Glanz poliert werden.

Ob und wann eine Wartung durch den Fachmann erforderlich ist, sehen Sie bei den meisten Modellen an einer Anzeige im Display oder Sie finden Hinweise in der Betriebsanleitung. Einmal pro Jahr ist jedoch in jedem Fall sinnvoll. Das gilt besonders für Pelletöfen mit Wassertasche. Bei der Kontrolle überprüft der Fachmann alle sicherheitsrelevanten Bauteile. Die Pelletverbrennung kann so gesteuert und optimiert werden, dass die Abgasgrenzwerte nicht zu hoch sind und sogar unter die zulässigen Werte sinken. Mit einer regelmäßigen Wartung erzielen Sie eine bessere Verbrennung und die Einsparung von Brennmaterial. Die Sicherheit im Betrieb steigt, der Ofen hat eine längere Lebensdauer. Die Durchführung von Wartungsarbeiten ist eine Voraussetzung dafür, dass der Hersteller eventuell fällige Garantieleistungen bietet.

 

Reinigungszubehör

Um Ihren Ofen gründlich und ohne Staubaufwirbeln zu säubern empfiehlt sich ein Aschesauger. Bevor Sie die Asche mit dem Spezial-Staubsauger entfernen, muss der Ofen vollständig ausgekühlt sein, denn warme oder heiße Asche ist für die Umgebung und den Sauger eine Gefahrenquelle. Der Sauger für Asche und Ruß funktioniert ähnlich wie ein Staubsauger. Gute Aschesauger haben einen starken Motor mit einer Leistung zwischen 800 und 1.200 Watt. Ein extrem feiner Filter sorgt dafür, dass keine Asche in den Motor gelangen kann. 

Der Sauger eignet sich auch dafür, um verkrustete Asche zu entfernen. Das Saugrohr und der flexible Schlauch sind ideal für die Nutzung bei einem Kaminofen oder einer Pelletheizung geeignet. Der Auffangbehälter hat ein Fassungsvermögen von bis zu 20 Litern, Sie brauchen ihn also nicht nach jedem Einsatz zu leeren. Mit dem Sauger können Sie auch das Rauchrohr bei einem Kaminofen bequem säubern.

 
Aschestaubsauger vor weißem Hintergrund
 
 
 
 
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