Unser Ratgeber für Sie

So verkleiden Sie Ihren Kamineinsatz mit Grafitplatten von Brula!

Veröffentlicht am 03.02.2020 08:00 | 1 Kommentar
Kaminbauplatten von Brula
Den Kamin nach eigenen Vorstellungen gestalten - das gelingt mit einem Kamineinsatz, handwerklichen Fähigkeiten und der entsprechenden Verkleidung. Für die Verkleidung eignen sich verschiedene Materialien und Baustoffe. BRULA Kaminbauplatten eignen sich für den Selbstbau besonders gut. Grafitplatten von BRULA sind leicht, einfach zu verarbeiten uns besitzen eine hohe Wärmeleitfähigkeit. 

Inhalt:
Brula Kaminbauplatten
Was sind BRULA Kaminbauplatten? Kaminbauplatten von BRULA gibt es in verschiedenen Ausführungen, aber hier Stellen wir Ihnen die aus Graphit, auch in der neuen Schreibweise Grafit üblich, vor. Grafit ist als Grundstoff für Bleistiftminen bekannt, kann aber noch viel mehr. Es handelt sich dabei um ein reines Naturprodukt. Graphit besteht aus Kohlenstoff, ist hochtemperaturbeständig und zeichnet sich durch eine hohe Wärmeleitfähigkeit aus. Der Hersteller Brula aus dem Allgäu hat sich diese Erkenntnisse zunutze gemacht und innovative Brula Graphitplatten entwickelt, die mit einem Patent geschützt sind. Baustoffe aus Graphit haben keine Schwingung und keine Dehnung - für die Verarbeitung in einem Bereich mit großer Hitzeentwicklung also ein ideales Material. 

Vor allem eignen sich die Platten auch für die Verkleidung von wasserführenden Kamineinsätzen, bei denen eine schnelle Wärmeabgabe in den Aufstellraum gewünscht ist. Das Grafitmaterial erwärmt sich rasch, kühlt aber auch schnell wieder ab. Während bei anderen Materialien die Wärmeleistung isoliert oder gespeichert wird, ist das bei Grafitplatten von Brula nicht der Fall. Besonders günstig ist diese Variante dann, wenn der Ofen nur kurzfristig genutzt wird - zum Beispiel am Abend in der Übergangszeit.
Tipp: Wir empfehlen Brula Grafitplatten in erster Linie dann, wenn die Wärmeleistung nicht geschmälert werden soll. 
Die Wärme wird über die Graphit-Kaminbauplatten von Brula schnell in den Raum abgegeben.
LesetippHier finden Sie eine Übersicht von Brula Kaminbauplatten, sowie ein paar Beispielaufbauanleitungen.
Unsere Empfehlungen für Sie
Graphitplatten von Brula können problemlos verputzt werden, ohne dass der Putz rissig wird. Neben den guten Eigenschaften im Gebrauch sind die Platten leicht zu verarbeiten. Für den Zuschnitt reicht ein Verlegemesser. Mit einem solchen, handelsüblichen Cutter schneiden Sie die Kaminbauplatte auf das gewünschte Maß zu. Das niedrige Gewicht der BRULA Kaminbauplatten ist besonders dann wichtig, wenn Sie beim Einbau auf das Gesamtgewicht achten müssen. Die Graphitplatten von BRULA sind beidseitig mit Glasfasergewebe ausgestattet und werden vorgespachtelt geliefert, das erleichtert das spätere Verputzen. Weitere Vorteile sind die montagefreundlichen Maße und die hohe Bruchsicherheit. Für den Do-it-yourself-Kaminbau sind die Grafitplatten deshalb hervorragend geeignet. Der einfache Zuschnitt und das leichte Gewicht garantieren, dass Sie gut zurechtkommen.
Kaminbauplatte aus Liapor
BRULA bietet außerdem viel Zubehör für den Ofenbau. Neben Haftmörtel und den Ofenputz in verschiedenen Körnungen gibt es natürlich auch Putzschienen für alle Gelegenheiten.

  • T-Putzschiene: perfekt geeignet um Platten auf Stoß und stabil miteinander zu verbinden
  • Ausgleichsputzschiene: lässt sich zur weiteren Stabilisierung und auch für Stoßverklebung einsetzen
  • Eckputzschiene: für perfekte 90° Winkel in der Länge
  • Putzecke: hiermit gibt es keine Ecken merh die nicht richtig sitzen
  • Wandanschlussschiene und -ecke: für den perfekten Übergang zur Wand

Grafit vs. Kalziumsilikat
Neben den Grafitplatten von BRULA sind weitere Baustoffe gebräuchlich: Calciumsilikatplatten werden oft verwendet. Doch wofür werden die Kalziumsilikatplatten eingesetzt?
Promat Calciumsilikatplatten sind isolierende Bauplatten für die Vormauerung und Wärmedämmung
Bei Calciumsilikatplatten handelt es sich um einen Verbundwerkstoff, der aus Calciumsilikat und Graphit besteht. Diese sind für die sichere Installation von Kachel- und Kaminöfen sehr gut geeignet. Durch die geringe Wärmeleitfähigkeit des Materials auf Basis von Calciumsilikat entsteht eine so effektive, nicht brennbare Wärmedämmung, die bereits bei geringen Materialstärken erreicht wird. Durch die geringen Dämmdicken wird ein erheblicher Raumgewinn erzielt. Die Platten haben ein geringes Eigengewicht und lassen sich problemlos zuschneiden.
1. Aufstellort bestimmen

Zunächst sollten Sie entscheiden, wo Ihr neuer Ofen stehen soll und die entsprechenden Wandabstände sowie den Anschluss an den Schornstein berücksichtigen. Achten Sie auch auf die Sicherheitsabstände zu Möbeln, die später in der Nähe des Kamins stehen. Entscheiden Sie nun, wie hoch und breit der Sockel für den Kamineinsatz sein soll und wie groß der Aufbau darüber werden soll.
  • Skizze mit allen wichtigen Informationen anfertigen
  • Kaminofen-Vorschriften beachten
  • Entscheidung über das Material für den Sockel treffen
  • Wir empfehlen BRULApor, wenn Sie einen sehr stabilen Unterbau wünschen
Tipp: Mit Promat Kalziumsilikatplatten können Sie den Abstand zwischen Kamin und Wand verringern.
Aufstellort bestimmen
2. Ausmessen

Ist ihre Skizze fertig und die Planung welche Kaminbauplatten Sie nutzen möchten abgeschlossen, geht es ans ausmessen, damit Sie die Mengen der jeweiligen Baustoffe bestimmen können, die Sie benötigen. Nehmen Sie die voraussichtlichen Maße in Ihre Skizze auf und beachten Sie dabei den Ausschnitt für die Tür/ das Sichtfenster des Kamineinsatzes.

Rückwand
messen Sie den Wandbereich aus, um die Anzahl der Isolierplatten zu bestimmen

Sockel:
Maße im Sockelbereich sehr genau bestimmen, da BRULApor nicht so leicht zugeschnitten werden kann

Aufbau:
Maße nach oben und hinten mit Aussparung für den Sichtbereich des Einsatzes aufschreiben, für 1 qm Fläche benötigen Sie 2 Grafitplatten.



Ausmessen
3. Zuschneiden und Verkleiden

Sind Ihre Platten und Putzschienen bei Ihnen angekommen, können Sie sich an das zuschneiden machen, dank Ihrer Skizze ist dies schnell erledigt und Sie können mit dem Verkleiden beginnen. Haben Sie sich für eine Isolierung der Rückwand entschieden, sollten Sie zuerst die Kalziumsilikatplatten mit Promat Spezialkleber an die Wand bringen.
Kamineinsatz in die gewünschte Position bringen und die geforderten Anschlüsse herstellen.

Sockel:
BRULApor Bauplatten und Putzschienen mit Haftmörtel verkleben

Aufbau
BRULA Grafitplatten und Putzschienen mit Haftmörtel verkleben.

Tipp: Wenn Sie Streifen der Grafitplatte von innen in die Verkleidung verkleben sorgen Sie für zusätzliche Stabilität.
Zuschneiden und Verkleiden
4. Verputzen

Ist der Haftmörtel durchgetrocknet können Sie sich der Oberflächengestaltung zu wenden. Da die Grafitplatten schon vorgespachtelt sind, bleibt Ihnen dieser Arbeitsschritt erspart.
  • Verkleidung mit Ofenweißputz oder Ofengrauputz verspachteln
  • ist eine Reliefgestaltung der Oberfläche gewünscht empfiehlt sich Modellierputz
  • ist eine besonders feine Oberfläche gewünscht empfiehlt sich Glattspachtel
  • für die farbliche Gestaltung Verkleidung ist der Einsatz von mineralischen Farben wie Kalk- oder Silikatfarben empfohlen.
Verputzen

Kommentare

Sehr geehrte Damen und Herren, ich möchte meinen alten Kamineinsatz (Wodtke HK 02/ 11kW) gegen einen Kratki Franek 10 PF (10kW) tauschen. Dieser Kamineinsatz erfüllt die BImSchV2 und ECODESIGN, in der Leistungserklärung des Herstellers ist jedoch kein CE-Zeichen aufgeführt. Darf ich diesen Kamineinsatz betreiben ? Soweit mir bekannt fordert der Kaminkehrer die CE - Konformität. Mit freundlichen Grüßen Elisabeth Reif

Antwort Redaktion ofenseite.com:

Hallo Frau Reif,

da der Einsatz die Grenzwerte der BImSchV Stufe 2 sowie Ecodesign erfüllt, können Sie diesen uneingeschränkt in Deutschland betreiben. 

Viele Grüße, Ihr ofenseite-Team

Elisabeth Reif, 17.07.2022 17:17
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