Kamin weihnachtlich dekorieren – So geht’s richtig!

Veröffentlicht am 21.12.2017 15:29 | 0 Kommentare
Weihnachtsdeko für den Kaminsims

Wenige Tage vor dem Heiligen Abend wird der Tannenbaum aufgestellt und mit ihm die ganze Stube festlich geschmückt. Dabei stehen Kaminbesitzer jedes Jahr auch vor der Frage, welche Weihnachtsdeko ihren Kamin zieren soll. Einen Kamin weihnachtlich und vor allem sicher zu dekorieren ist manchmal gar nicht so einfach. Wir verraten Ihnen, was Sie dabei beachten sollten!

Weihnachtsdeko für den Kamin: Sicherheit geht vor!

Als Sie Ihren Kaminofen aufgestellt und angeschlossen haben, mussten Sie die vom Hersteller vorgegebenen Abstände zu brennbaren Materialien beachten. Die gleichen Sicherheitsabstände gelten auch für geliebte Weihnachtsornamente wie Strohsterne, Holzschnitzereien oder Tannenzapfen.

Besteht die gewünschte Dekoration aus einem brennbaren Stoff wie Holz, Papier oder Stroh gehört es weder an den Kaminsims noch in die Nähe der Brennraumtür. Platzieren Sie solche Elemente lieber in einem ausreichenden Abstand von 30 cm neben und 80 cm vor der Brennraumtür. Auch wenn Sie Holz im Ofen nachlegen, sollten keine Funken Ihre Weihnachtsdekoration erreichen können.

Unser Tipp: Wählen Sie für Ihren Kaminsims nichtbrennbare Ornamente aus Porzellan, Metall oder Glas. Damit schmücken Sie Ihren Kamin weihnachtlich, ohne große Risiken einzugehen.

Was eignet sich als Weihnachtsdekoration für den Kamin?

Wir möchten an dieser Stelle nicht nur warnen, sondern Ihne auch hilfreiche Tipps liefern, wie Sie Ihren Kamin besonders gut in Szene setzen.

1. Glänzende Oberflächen: Nutzen Sie die Reflektion des Feuers

Feuer übt seit jeher eine Faszination auf den Menschen aus. So können die Meisten von uns kaum die Blicke von einem flackernden Kaminfeuer loseisen. Verstärken Sie diesen Effekt und faszinieren Sie Ihre Gäste, indem Sie das Flammenspiel auf glänzenden Oberflächen reflektieren. Ob weihnachtliche Dekoration aus Glas, Metall oder auch Porzellan – all diese Ornamente spiegeln das Feuer und sorgen so für ein wunderbares Flackern und Funkeln!

2. Feuer zu Feuer: Kerzen auf dem Kaminsims platzieren

Kerzen dürfen zu Weihnachten nicht fehlen. Und wer auf seinem Kamin ausreichend Platz hat, sollte auch dort nicht auf festliches Kerzenlicht verzichten müssen. Jedoch sollten Sie ein paar Dinge beachten, wenn Sie Ihren Kaminsims weihnachtlich mit Kerzen schmücken wollen:

  • Da Kerzen aus Wachs bestehen, sollten Sie niemals ohne Unterlage direkt auf dem Kaminsims stehen. Insbesondere dann nicht, wenn sich der Sims beim Abbrand mit erwärmt. Wir empfehlen lange und hohe Kerzenständer aus nichtleitenden Materialien wie Glas oder Porzellan.
  • Eine andere Möglichkeit wäre elektrisches Licht in Form von LED-Kerzen oder modernen Lichterketten. Da diese Größtenteils jedoch auch aus schmelzbaren Kunststoffen bestehen, sollten Sie ebenfalls darauf achten, dass sie nicht zu warm werden und gegebenenfalls auf einer entsprechenden Unterlage Platz finden.

Unser Tipp: Drapieren Sie batteriebetriebene Lichterketten in hohen und bauchigen Weingläsern und verteilen Sie sie zusammen mit anderen Dekorationen auf dem Kaminsims.

Weihnachtsdekoration für den Kamin

3. American Style: Socken für Santa

Wer den American Way of Life liebt, wird auch die roten, mit Süßigkeiten gefüllten Socken am Kamin nicht missen wollten. Allerdings findet sich in deutschen Haushalten nur selten eine offene Feuerstelle, die von einem gemauerten Kaminsims umgeben ist. Vielmehr hat sich hierzulande der gusseiserne Schwedenofen und in manchen Haushalten auch der Kachelofen durchgesetzt. Da ist es deutlich schwieriger die Socken gefahrlos über dem Feuer zu platzieren.

Am einfachsten gelingt es Ihnen, wenn Sie die einzelnen Socken zu einer Girlande auffädeln und in der Nähe des Kaminofens an der Wand befestigen. Tannenzweige und Weihnachtsbaumkugeln können Sie für einen festlicheren Look ebenfalls mit einflechten.

3. Lernen Sie die Temperaturzonen zu nutzen!

Einfach ein Rädchen drehen und schon steigt oder sinkt die Temperatur auf dem Kochfeld oder in der Backröhre. So sind wir es vom Elektroherd gewohnt. Bei einem mit Holz oder Kohle befeuerten Küchenofen ist das nicht so einfach. Hier lässt sich die Temperatur nicht über Knöpfe und Rädchen punktgenau steuern.

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