Reiner Genuss: Wie Sie Ihren Grill reinigen

Veröffentlicht am 16.12.2019 08:00 | 0 Kommentare
Ein sauberer Grill ist die Grundvoraussetzung, damit das Grillen richtig Spaß macht und man sich vor seinen Gästen nicht schämen muss. Verschmutzte Teile am Grill und klebriges Zubehör mit stark eingebrannten Spuren sehen nicht nur unschön aus, sondern sind auch unhygienisch. Dabei geht es aber nicht nur um den Grillrost, sondern auch um die Reinigung des Inneren und Äußeren des Grills. Die Pflege des Grills verlängert zudem seine Lebensdauer. Wir erklären, wie Sie den Gasgrill, Holzkohlegrill oder Elektrogrill nach dem Brutzeln leicht wieder sauber bekommen, sodass dem nächsten Grillvergnügen nichts mehr im Wege steht!

Inhalt:
Grundsätzlich sollte man  alle Teile eines Grills reinigen. Nur so entsteht bei der Zubereitung des Grillguts ein wirklich guter Geschmack. Wichtig ist das Putzen des Grillrosts, aber auch die Innen- und Außenflächen des Grills sowie die Fettauffangschale sollten gereinigt werden. Zudem sollten Sie auch Grillaccessoires wie GrillzangenSpießeDeflektorsteine und Racks nach der Verwendung säubern.
Ist die letzte Wurst vom Grill genommen, lohnt es sich die Glut einzudämmen. Bei einem Grill mit Deckel bedeutet dies Deckel drauf und sämtliche Luftschlitze schließen. Warum? So kann die Holzkohle, die noch nicht verglüht ist, ein weiteres Mal verwendet werden. Ganz gleich, ob Sie die Kohle noch einmal benutzen wollen oder nicht, nach dem Auskühlen des Grills sollten alle Reste des Abbrands entfernt werden. Die Asche darf nicht im Grillraum verbleiben, weil sie Feuchtigkeit anzieht und auf diese Weise für die Bildung von Rost verantwortlich ist. Völlig nutzlos ist die Asche allerdings nicht: Reine Asche kann für die Grillreinigung und die Säuberung des Grillrosts genutzt werden. Außerdem ist sie ein gutes Düngemittel, erfüllt also im Garten einen sinnvollen Zweck. Bei der Säuberung helfen hier eine Ascheschaufel und ein Handfeger, aber auch ein spezieller Sauger kann die Arbeit erleichtern.
Heißer Tipp: Wer nicht warten will, bis der Grill komplett abgekühlt ist, kann die heißen Rückstände auch in einen Metalleimer umfüllen.
Nachdem Sie die Asche aus dem Grill entfernt haben, reichen zum Reinigen der Innenflächen warmes Wasser und ein mildes Reinigungsmittel. Geschirrspülmittel ist optimal geeignet. Verwenden Sie auf keinen Fall aggressive, scharfe Reinigungsmittel. Achten Sie darauf, dass die Putzutensilien nicht kratzen. So vermeiden Sie, dass die Beschichtung des Grills angegriffen wird. Die innere Beschichtung besteht oft aus Emaille, die auf zu harte Putzhelfer empfindlich reagiert, Kratzer bekommen kann und dann anfällig für Rost ist. Viele Hersteller bieten deshalb Bürsten an, die speziell für die Reinigung der verwendeten Materialen geeignet sind.
Heißer Tipp: Die Asche eignet sich gut, um Ablagerungen und grobe Verschmutzungen leicht zu entfernen.
Ruß, Schmutz und Fett können sich besonders häufig im Deckel des Grills ablagern, hier können Sie einen feuchten Lappen in die Asche der Holzkohle tauchen und die Ablagerungen damit abreiben. Auch ein milder Reiniger oder ein spezieller Fettlöser ist ideal zum Grill-Reinigen. Nach der Reinigung empfiehlt es sich den Grill noch einmal mit warmem Wasser auszuspülen. Wenn eine Fettauffangschale vorhanden ist, muss diese ebenfalls regelmäßig geleert und gereinigt werden. Etliche Grillfans empfehlen zum Reinigen als Tipp das Multifunktionsspray WD 40, das fettlösend ist und eine rückfettende Wirkung hat. Damit erzielen Sie zugleich einen guten Pflegeeffekt.
Die Außenseite können Sie mit den gleichen Mitteln reinigen wie den Innenraum. Allerdings ist hier die Pflege wichtiger. Wenn es sich um einen Grill aus Edelstahl handelt, erzielen Sie mit einem Edelstahlreiniger perfekte Resultate. Besitzt Ihr Lieblingskochgerät Bauteile aus Holz, sollten Sie diese regelmäßig einölen. Ohne diese Pflege wird das Holz rissig, das ist nicht nur unansehnlich und sorgt für ein unangenehmes Hautgefühl sondern führt oft dazu, dass Griffe gänzlich abbrechen und die Handhabe des Grills dadurch beeinträchtigt wird.
Heißer Tipp: Wer seinen Grill liebt, lässt ihn nicht im Regen stehen: Unter einer Haube oder einem Dach fühlt er sich besser aufgehoben und wird es Ihnen mit einer langen Lebensdauer danken.
Entscheidend bei der Reinigung von allen Grillarten ist, dass Sie die unterschiedlichen Materialien der Bauteile kennen und dementsprechend behandeln. So hat ein Elektrogrill oft Bauteile, die für den Geschirrspüler geeignet sind und somit leicht zu reinigen sind. Auch Gasgrills haben oftmals Teile, die in die Spülmaschine können. Ansonsten kommt es bei jeder Reinigungsaktion darauf an, dass Sie besonders an den Innenseiten Rückstände, Fett und Ruß entfernen. Diese Rückstände können bei der nächsten Nutzung einbrennen und sind danach umso hartnäckiger.
Bei einem hochwertigen Keramikgrill oder einem Hochtemperaturgrill ist es empfehlenswert, die speziell dafür entwickelten Grillreiniger zu verwenden. Im Handel sind Reinigungspasten und Fettlöser erhältlich, die extra für empfindliche und kostbare Materialien geeignet sind. Auch ein Backofenspray leistet gute Dienste. Wenn Sie eine Bürste verwenden, achten Sie unbedingt auf die Beschaffenheit der Borsten. Die Borsten sollten fest, aber nicht zu hart und steif sein, also keinesfalls eine herkömmliche Drahtbürste verwenden. Außerdem müssen die Borsten so angeordnet sein, dass Sie auch gut an schwerer zugängliche Stellen kommen.
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